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Raub

Das soll Ihnen nicht passieren!

Die Diebstahlkriminalität in der Verkaufsbranche ist vielschichtig. Sie reicht vom simplen Ladendiebstahl über den Trickdiebstahl bei der Abwicklung eines Geschäftes, vom dreisten Griff in die offene Kassenschublade und dem Einbruch bis hin zum bewaffneten Raub. Dass die Zahl der Vermögensdelikte im Detailhandel nicht sinkt, ist keine Neuigkeit.
Ein ernst zu nehmendes Problem stellt die wachsende Professionalität der Täter dar. Professionell agierende Täter sind nicht nur schwerer ihrer Tat zu überführen, sondern bescheren dem Detailhandel auch viel höhere Schäden. Dass an dieser Stelle nur Hinweise über die elementarsten Sicherungsvorkehrungen gegeben werden können, ist deshalb naheliegend.
 
Es ist nicht primär auf Äusserlichkeiten von Personen zu achten, sondern auf deren Verhaltensweisen (Auffälligkeiten). Nur mit geeigneten Massnahmen wird es künftig möglich sein, die Diebstahl- und Einbruchzahlen sowie die Inventurdifferenzen (Kunden- und Lieferantendelikte) in einen vertretbaren Bereich zurückzuführen. Nicht ausser Acht zu lassen sind Mitarbeiterdelikte. Diese werden nach wie vor tabuisiert und verdienen bei der Ausarbeitung einer Sicherheitsstrategie eine besondere Aufmerksamkeit. Planung der Geschäftsräume, Platzierung der Abteilungen, Auswahl und Ausgestaltung der Einrichtung und Verkaufsgegenstände sowie Installationsmöglichkeiten für Sicherheitstechniken sind der Verkaufsbranche anzupassen. Bei der Prävention im Detailhandel handelt es sich um eine komplexe Materie. Nachhaltiger Erfolg in der Prävention erfordert eine sinnvolle Kombination baulich-technischer sowie organisatorischer Massnahmen. Den organisatorischen Massnahmen fällt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu.
 

Tipp der Polizei für die EURO 2008

Vermeiden Sie Probleme, indem Sie folgende Tipps beachten:
  • Nach Betriebsschluss Registrierkassen leeren und Kassenschubladen sichtbar offen lassen. Kassenabrechnungen nur bei geschlossener Tür vornehmen. Kassenbestände nicht im Verkaufsgeschäft belassen oder wenn, dann in tauglichen Wertbehältnissen einschliessen.
  • Leergut wie Flaschen und Harassen einschliessen.
  • Genaue Kontrolle der Warenlieferungen.
  • Nebeneingänge auch tagsüber abschliessen.
  • Kassenbestände nach Möglichkeit niedrig halten.
  • Wechselgeldbeträge über die Mittagszeit nicht in den Kassen lassen.
  • Nach Betriebsschluss Schliesskontrolle aller Türen, Fenster, Nebeneingänge usw.
 
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